Die Forschungsplattform Human Rights in the European Context wurde im Februar 2008 gegründet. In ihr haben sich WissenschafterInnen von zwölf Instituten aus sechs Fakultäten der Universität Wien zusammengeschlossen, um die interdisziplinäre Lehre und Forschung zum Thema Menschenrechte in Europa voranzutreiben.
Koordinations- und Kommunikationszentrum der Plattform ist das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM).
Link zur Plattform: http://human-rights.univie.ac.at
Auf dem Podium diskutieren:
Elisabeth Kopecky (Kundin und Sprecherin für Menschen mit Behinderungen bei der Lebenshilfe Niederösterreich), Ursula Naue (CRDP Monitoringausschusses, Universität Wien), Rüdiger Teutsch (Bundesministerium für Unterrricht, Kunst und Kultur), Germain Weber (Forschungsplattform Human Rights in the European Context, Universität Wien, Lebenshilfe Österreich). Moderiert wird die Veranstaltung von Irene Brickner (Der Standard)
Im Rahmen der Public Lecture Series, die von der Forschungsplattform ‚Human Rights in the European Context‘ organisiert wird, fand am 13. April 2011 eine Podiumsdiskussion zum Thema ‚Entschädigung für Ausbeutung? Betroffene des Frauen- und Menschenhandels und ihre Möglichkeiten der Entschädigung in Österreich‘ statt. Die Podiumsdiskussion fand in Kooperation mit dem Bundesministerium für Justiz und LEFÖ statt.
Mojtaba Mirtahmasb und Jafar Panahi / Iran und Frankreich / 2011 / 75 min / OmeU
Österreichs größtes Menschenrechtsfilmfestival this human world findet dieses Jahr vom 29. November bis zum 9. Dezember zum fünften Mal statt. Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) freut sich als langjähriger Kooperationspartner des Festivals Ihnen auch dieses Jahr, im Rahmen unserer Filmreihe CINEMA AND HUMAN RIGHTS fünf herausragende Menschenrechtsdokumentationen zu präsentieren.
Alle Filmvorführungen finden in englischer Sprache statt, ebenso wie die darauffolgenden Publikumsgespräche mit FilmemacherInnen und MenschenrechtsexpertInnen.
Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens findet außerdem eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zur Situation von Häftlingen weltweit statt.
Jörg Stippl / Bolivien / 45 min. / 2009 / OmeU
In Indien, China und vielen anderen Teilen der Welt werden Mädchen getötet, verlassen, weibliche Föten abgetrieben, einzig weil sie weiblich sind. Die Vereinten Nationen schätzen, dass weltweit etwa 200 Millionen Mädchen und Frauen auf diese Weise „verschwunden“ sind. Der Film zeigt die Traditionen dieser sogenannten
"Gendercide" auf und wie Regierungspolitik dazu beiträgt, dass Mädchen und Frauen weiterhin verschwinden. ExpertInnen und NGO VertreterInnen kommen dabei zu Wort, die geschlossen das Fehlen jeglicher wirksamer Maßnahmen gegen diese Ungerechtigkeit beklagen.
Trailer: http://www.itsagirlmovie.com/