Forschungszentrum Menschenrechte

Das interdisziplinäre Forschungszentrum Menschenrechte wurde im Mai 2014 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien eingerichtet. Es geht nach sechs Jahren erfolgreicher interdisziplinärer Menschenrechtsforschung aus der Forschungsplattform „Human Rights in the European Context“ hervor.
Geleitet wird das Forschungszentrum von Manfred Nowak in enger Zusammenarbeit mit der stv. Leiterin Christina Binder und dem stv. Leiter Hannes Tretter sowie einem interdisziplinären Lenkungsausschuss.
Die Kerngruppe setzt sich aus 15 WissenschafterInnen von fünf Fakultäten der Universität Wien zusammen, deren Ziel es ist, die interdisziplinäre Forschung zum Thema Menschenrechte voranzutreiben.
Die HUMAN RIGHTS TALKS sowie die Filmreihe CINEMA AND HUMAN RIGHTS des Forschungszentrums Menschenrechte finden seit 2009 in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrecht statt.

Link zum Forschungszentrum Menschenrechte: http://human-rights.univie.ac.at
 

HUMAN RIGHTS TALK: Meinungsfreiheit in Gefahr?

Die Enthüllungen Edward Snowdens über das gigantische Überwachungsprogramm der US National Security Agency und Bradley Mannings Weitergabe von Dokumenten an die Enthüllungsplattform Wikileaks haben nach nicht zuletzt wegen der strafrechtlichen Verfolgung beider heftige Diskussionen über die Zulässigkeit von Whistleblowing als Form der Meinungs- und Informationsfreiheit entflammt.

Details
Ort: 
Dachgeschoß im Juridicum, Schottenbastei 10–16, 1010 Wien

HUMAN RIGHTS TALK: ExpertInnenrunde kritisiert die Wiederansiedlungsrate von Flüchtlingen in der EU

Mehr als 130 Personen folgten der Einladung zum HUMAN RIGHTS TALK: Leben in der Warteschleife - Wiederansiedlung von Flüchtlingen in der EU in das Haus der EU.  Dort diskutierten Heinz Patzelt (Amnesty International), Charlotte Phillips (Refugee and Migrants' Rights Team, Amnesty International/ IS) , Christoph Pinter (UNHCR), Marcin Pruss (Europäische Kommission) und Bernhard Perchining (Migrationsforscher). Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit Amnesty International und dem Haus der EU durchgeführt.

HUMAN RIGHTS TALK: Leben in der Warteschleife - Wiederansiedlung von Flüchtlingen in der EU

Hunderttausende Flüchtlinge befinden sich in einer andauernden Warteschleife. Aufgrund von Krieg und politischer Verfolgung können sie nicht in ihre Heimat zurück.
Viele von ihnen stranden monate-, manchmal sogar jahrelang in Flüchtlingslagern, die oft in der Nähe von unsicheren Konfliktregionen liegen. Andere leben in prekären Situationen, in denen sie Misshandlung ausgesetzt sind und keinen Zugang zu ihren grundlegenden Menschenrechten haben.

Ort: 
Haus der Europäischen Union (Wipplingerstrasse 35 1010 Wien)

HUMAN RIGHTS TALK: BettlerInnen - Rechtssubjekte zweiter Klasse?

BettlerInnen begegnen uns im Alltag häufig - zumeist still am Straßenrand sitzend und nur die Hände aufhaltend. Allein dieser Umstand reicht, dass politisch und medial häufig von "Bettelunwesen" die Rede ist. In den Bundesländern gibt es mittlerweile weitreichende Bettelverbote; nach der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs muss nur "stilles" Betteln erlaubt bleiben. BettlerInnen, die sich "organisieren" oder "aufdringlich" sind, wobei diese Zuschreibungen nicht weiter bzw.

Ort: 
Diplomatische Akademie, Favoritenstraße 15a, 1040-Wien

HUMAN RIGHTS TALK: Eine Schule für alle. Auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungswesen in Europa

Auf dem Podium diskutieren:

Elisabeth Kopecky (Kundin und Sprecherin für Menschen mit Behinderungen bei der Lebenshilfe Niederösterreich), Ursula Naue (CRDP Monitoringausschusses, Universität Wien), Rüdiger Teutsch (Bundesministerium für Unterrricht, Kunst und Kultur), Germain Weber (Forschungsplattform Human Rights in the European Context, Universität Wien, Lebenshilfe Österreich). Moderiert wird die Veranstaltung von Irene Brickner (Der Standard)

Ort: 
Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien

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