Forschungszentrum Menschenrechte

Das interdisziplinäre Forschungszentrum Menschenrechte wurde im Mai 2014 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien eingerichtet. Es geht nach sechs Jahren erfolgreicher interdisziplinärer Menschenrechtsforschung aus der Forschungsplattform „Human Rights in the European Context“ hervor.
Geleitet wird das Forschungszentrum von Manfred Nowak in enger Zusammenarbeit mit der stv. Leiterin Christina Binder und dem stv. Leiter Hannes Tretter sowie einem interdisziplinären Lenkungsausschuss.
Die Kerngruppe setzt sich aus 15 WissenschafterInnen von fünf Fakultäten der Universität Wien zusammen, deren Ziel es ist, die interdisziplinäre Forschung zum Thema Menschenrechte voranzutreiben.
Die HUMAN RIGHTS TALKS sowie die Filmreihe CINEMA AND HUMAN RIGHTS des Forschungszentrums Menschenrechte finden seit 2009 in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrecht statt.

Link zum Forschungszentrum Menschenrechte: http://human-rights.univie.ac.at
 

April 2012 Buchpräsentation "Folter: Die Alltäglichkeit des Unfassbaren" (Manfred Nowak)

Nationalratspräsidentin Prammer und Nowak

Als Sonderberichterstatter über Folter der Vereinten Nationen hat der renommierte Menschenrechtsexperte Manfred Nowak in den Jahren 2004 bis 2010 die Folterpraktiken und Haftbedingungen weltweit untersucht. Unter dem Schutz der UNO war es ihm möglich, die Haftstätten mit seinem Team unangekündigt und unbeobachtet zu inspizieren, vertrauliche Gespräche mit Häftlingen zu führen und die Spuren der Folter zu dokumentieren.

HUMAN RIGHTS TALK: BettlerInnen - Rechtssubjekte zweiter Klasse?

BettlerInnen begegnen uns im Alltag häufig - zumeist still am Straßenrand sitzend und nur die Hände aufhaltend. Allein dieser Umstand reicht, dass politisch und medial häufig von "Bettelunwesen" die Rede ist. In den Bundesländern gibt es mittlerweile weitreichende Bettelverbote; nach der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs muss nur "stilles" Betteln erlaubt bleiben. BettlerInnen, die sich "organisieren" oder "aufdringlich" sind, wobei diese Zuschreibungen nicht weiter bzw.

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Ort: 
Diplomatische Akademie, Favoritenstraße 15a, 1040-Wien

HUMAN RIGHTS TALK: Von der Weltmenschenrechtskonferenz 1993 zu einem Weltmenschenrechtsgericht?

Auf dem Podium erörtern Daniel Bacher (Dreikönigsaktion Hilfswerk der Katholischen Jungschar), Manfred Nowak (Universität Wien; Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) und andere MenschenrechtsexpertInnen wie das internationale Menschenrechtssystem weiter gestärkt werden kann; moderiert wird das Gespräch von Anna Müller-Funk (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte).

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Ort: 
Aula, Campus, Spitalgasse 2, 1090 Wien

CINEMA AND HUMAN RIGHTS: ISN 310 - Djamel Ameziane’s Decade in Guantánamo (Österreichpremiere)

Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Algeriers Djamel Ameziane, der seit 2002 in Guantánamo Bay ohne Anklage inhaftiert wird. 2008 wurde er gecleart, nach Algerien kann er jedoch nicht zurück und bedarf eines sicheren Aufnahmelands.

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Ort: 
Topkino (Rahlgasse 1, 1060 Wien)

HUMAN RIGHTS TALK: Meinungsfreiheit in Gefahr?

Die Enthüllungen Edward Snowdens über das gigantische Überwachungsprogramm der US National Security Agency und Bradley Mannings Weitergabe von Dokumenten an die Enthüllungsplattform Wikileaks haben nach nicht zuletzt wegen der strafrechtlichen Verfolgung beider heftige Diskussionen über die Zulässigkeit von Whistleblowing als Form der Meinungs- und Informationsfreiheit entflammt.

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Ort: 
Dachgeschoß im Juridicum, Schottenbastei 10–16, 1010 Wien

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