Forschungszentrum Menschenrechte

Das interdisziplinäre Forschungszentrum Menschenrechte wurde im Mai 2014 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien eingerichtet. Es geht nach sechs Jahren erfolgreicher interdisziplinärer Menschenrechtsforschung aus der Forschungsplattform „Human Rights in the European Context“ hervor.
Geleitet wird das Forschungszentrum von Manfred Nowak in enger Zusammenarbeit mit der stv. Leiterin Christina Binder und dem stv. Leiter Hannes Tretter sowie einem interdisziplinären Lenkungsausschuss.
Die Kerngruppe setzt sich aus 15 WissenschafterInnen von fünf Fakultäten der Universität Wien zusammen, deren Ziel es ist, die interdisziplinäre Forschung zum Thema Menschenrechte voranzutreiben.
Die HUMAN RIGHTS TALKS sowie die Filmreihe CINEMA AND HUMAN RIGHTS des Forschungszentrums Menschenrechte finden seit 2009 in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrecht statt.

Link zum Forschungszentrum Menschenrechte: http://human-rights.univie.ac.at
 

Eröffnung des Forschungszentrums für Menschenrechte

Am Vorabend des internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember eröffnete die Universität Wien, im Rahmen der HUMAN RIGHTS TALKS das neue Forschungszentrum für Menschenrechte.

Zu diesem Anlass diskutierten unter dem Titel "Menschenrechte hinter Gittern?" eine renommierte ExpertInnenrunde: Manfred Nowak, Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte und Leiter des neuen Forschungszentrums und früherer UN-Sonderberichterstatter über Folter, Sprachwissenschafterin Brigitta Busch, Bruno Sladek, Leiter der Strafvollzugsanstalt Stein, und Regisseurin Tina Leisch. Darüber hinaus werden Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Vizerektorin der Universität Wien, und Wolfgang Brandstetter, Bundesminister für Justiz, zum Auftakt sprechen.

Nachlese Symposium „Menschenrechte in der Stadt: Eine Stadt für alle“

Symposium „Menschenrechte in der Stadt: Eine Stadt für alle“

Am 10. Dezember 2014, dem internationalen Tag der Menschenrechte, fand in der Aula am Campus der Universität Wien das Symposium „Menschenrechte in der Stadt: Eine Stadt für alle“ statt.

Welche Relevanz haben Menschenrechte in der Stadt Wien und welche für ihre Bewohner und Bewohnerinnen? Welche Initiativen und Ansätze gibt es in anderen europäischen Städten? Und wie kann ein umfassender Menschenrechtsansatz für die Stadt definiert und vor allem umgesetzt werden? Diesen Fragen ging das Symposium im Rahmen des seit Ende 2013 laufenden Prozesses „Wien – Stadt der Menschenrechte“ (nähere Informationen unter www.menschenrechtsstadt.wien.at) anhand lokaler und europäischer Inputs nach.Eingeladen waren österreichische und internationale ExpertInnen aus der Wissenschaft und Praxis zu vier thematisch unterschiedlichen Panels.

Symposium: "Menschenrechte in der Stadt: Eine Stadt für alle"

Welche Relevanz haben Menschenrechte in der Stadt Wien und welche für Ihre Bewohner und Bewohnerinnen? Welche Initiativen und Ansätze gibt es in anderen europäischen Städten? Und wie kann ein umfassender Menschenrechtsansatz für die Stadt definiert und vor allem umgesetzt werden? Diesen Fragen wird das Symposium im Rahmen des seit Ende 2013 laufenden Prozesses „Wien – Stadt der Menschenrechte“ (Nähere Informationen unter www.menschenrechtsstadt.wien.at) anhand lokaler und europäischer Impulse nachgehen.

Details
Ort: 
Aula am Campus, Hof 1.11, Spitalgasse 2 1090 Wien

Kenneth Clarke im Gespräch mit Manfred Nowak

Bei der Veranstaltung am 13.02.2012 stellte  der britische Justizminster Kenneth Clarke seine geplannte Reform des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vor. Im Anschluss diskutierten Kenneth Clarke und Manfred Nowak, ob eine solche Reform die Zugänglichkeit zum EGMR einschränken würde und wie die  zahlreichen anhängigen Verfahren am Gerichtshof bewältgt werden können. Auch das Publikum nahm an der lebhaften Diskussion teil.

Menschenrechtsstadt Wien

Die Wiener Stadtregierung beschloss im Regierungsübereinkommen 2010, Wien als Stadt der Menschenrechte noch deutlicher zu positionieren. Dafür wurde der international renommierte Menschenrechtsexperte Manfred Nowak, Universität Wien, Forschungsplattform Human Rights in the European Context, beauftragt, eine erste Analyse der Situation und Vorschläge für einen Arbeitsprozess im Jahr 2014 zu erstellen. Bei der Veranstaltung werden zentrale Ergebnisse präsentiert und diskutiert. Zugleich wird damit der Auftakt für den weiteren Prozess gesetzt.

Details
Ort: 
Wappensaal, Rathaus

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