Forschungszentrum Menschenrechte

Das interdisziplinäre Forschungszentrum Menschenrechte wurde im Mai 2014 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien eingerichtet. Es geht nach sechs Jahren erfolgreicher interdisziplinärer Menschenrechtsforschung aus der Forschungsplattform „Human Rights in the European Context“ hervor.
Geleitet wird das Forschungszentrum von Manfred Nowak in enger Zusammenarbeit mit der stv. Leiterin Christina Binder und dem stv. Leiter Hannes Tretter sowie einem interdisziplinären Lenkungsausschuss.
Die Kerngruppe setzt sich aus 15 WissenschafterInnen von fünf Fakultäten der Universität Wien zusammen, deren Ziel es ist, die interdisziplinäre Forschung zum Thema Menschenrechte voranzutreiben.
Die HUMAN RIGHTS TALKS sowie die Filmreihe CINEMA AND HUMAN RIGHTS des Forschungszentrums Menschenrechte finden seit 2009 in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrecht statt.

Link zum Forschungszentrum Menschenrechte: http://human-rights.univie.ac.at
 

HUMAN RIGHTS TALK: Opfer von Gewalt als Asylsuchende in Österreich

Im Leben von Flüchtlingen bedeutet erlittene Folter eine einschneidende Zäsur. Die während der Folter erfahrene Machtlosigkeit kann zu tiefgreifenden psychischen Veränderungen führen, die das gewohnte Leben, seine Werthaltungen und Einstellungen in Frage stellen. Unter Folter erlittene Traumata wirken somit weit über die Dauer der unmittelbar lebensbedrohlichen Ereignisse hinaus.

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Ort: 
Aula des Universitätscampus Altes AKH, 1. Hof, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien

HUMAN RIGHTS TALK: Frauenquote - Ja, bitte?

Quoten diskutiert im Spannungsfeld zwischen frauenrechtlicher Notwendigkeit und Praxis:Die Frauenquote, ob in der Politik, im öffentlichen Dienst, in Aufsichtsräten in der Privatwirtschaft oder in staatsnahen Unternehmen, ist ein aktuelles Thema. EU-Kommissarin Reding’s Vorschlag einer Frauenquote in Aufsichtsräten und die Debatte in Deutschland führen zur Frage: Was tut sich in Österreich bezüglich der Frauenquote?

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Ort: 
Dachgeschoß im Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010-Wien)

PUBLIC LECTURE: Entschädigung für Ausbeutung?

Im Rahmen der Public Lecture Series, die von der Forschungsplattform ‚Human Rights in the European Context‘ organisiert wird, fand am 13. April 2011 eine Podiumsdiskussion zum Thema ‚Entschädigung für Ausbeutung? Betroffene des Frauen- und Menschenhandels und ihre Möglichkeiten der Entschädigung in Österreich‘ statt. Die Podiumsdiskussion fand in Kooperation mit dem Bundesministerium für Justiz und LEFÖ statt.

Teilnehmerinnen der Public Lecture v.l.n.r.: Julia Planitzer, Botschafterin Tichy-Fisslberger, Evelyn Probst, Barbara Steiner, Gertraud Eppich.

CINEMA AND HUMAN RIGHTS: Screening of IT'S A GIRL (Österreichpremiere)

In Indien, China und vielen anderen Teilen der Welt werden Mädchen getötet, verlassen, weibliche Föten abgetrieben, einzig weil sie weiblich sind. Die Vereinten Nationen schätzen, dass weltweit etwa 200 Millionen Mädchen und Frauen auf diese Weise „verschwunden“ sind. Der Film zeigt die Traditionen dieser sogenannten
"Gendercide" auf und wie Regierungspolitik dazu beiträgt, dass Mädchen und Frauen weiterhin verschwinden. ExpertInnen und NGO VertreterInnen kommen dabei zu Wort, die geschlossen das Fehlen jeglicher wirksamer Maßnahmen gegen diese Ungerechtigkeit beklagen.

Ort: 
Topkino, Rahlgasse 1, 1060 Wien

Eröffnung des Forschungszentrums für Menschenrechte

Am Vorabend des internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember eröffnete die Universität Wien, im Rahmen der HUMAN RIGHTS TALKS das neue Forschungszentrum für Menschenrechte.

Zu diesem Anlass diskutierten unter dem Titel "Menschenrechte hinter Gittern?" eine renommierte ExpertInnenrunde: Manfred Nowak, Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte und Leiter des neuen Forschungszentrums und früherer UN-Sonderberichterstatter über Folter, Sprachwissenschafterin Brigitta Busch, Bruno Sladek, Leiter der Strafvollzugsanstalt Stein, und Regisseurin Tina Leisch. Darüber hinaus werden Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Vizerektorin der Universität Wien, und Wolfgang Brandstetter, Bundesminister für Justiz, zum Auftakt sprechen.

Nachlese Symposium „Menschenrechte in der Stadt: Eine Stadt für alle“

Symposium „Menschenrechte in der Stadt: Eine Stadt für alle“

Am 10. Dezember 2014, dem internationalen Tag der Menschenrechte, fand in der Aula am Campus der Universität Wien das Symposium „Menschenrechte in der Stadt: Eine Stadt für alle“ statt.

Welche Relevanz haben Menschenrechte in der Stadt Wien und welche für ihre Bewohner und Bewohnerinnen? Welche Initiativen und Ansätze gibt es in anderen europäischen Städten? Und wie kann ein umfassender Menschenrechtsansatz für die Stadt definiert und vor allem umgesetzt werden? Diesen Fragen ging das Symposium im Rahmen des seit Ende 2013 laufenden Prozesses „Wien – Stadt der Menschenrechte“ (nähere Informationen unter www.menschenrechtsstadt.wien.at) anhand lokaler und europäischer Inputs nach.Eingeladen waren österreichische und internationale ExpertInnen aus der Wissenschaft und Praxis zu vier thematisch unterschiedlichen Panels.

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