Forschungszentrum Menschenrechte

Das interdisziplinäre Forschungszentrum Menschenrechte wurde im Mai 2014 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien eingerichtet. Es geht nach sechs Jahren erfolgreicher interdisziplinärer Menschenrechtsforschung aus der Forschungsplattform „Human Rights in the European Context“ hervor.
Geleitet wird das Forschungszentrum von Manfred Nowak in enger Zusammenarbeit mit der stv. Leiterin Christina Binder und dem stv. Leiter Hannes Tretter sowie einem interdisziplinären Lenkungsausschuss.
Die Kerngruppe setzt sich aus 15 WissenschafterInnen von fünf Fakultäten der Universität Wien zusammen, deren Ziel es ist, die interdisziplinäre Forschung zum Thema Menschenrechte voranzutreiben.
Die HUMAN RIGHTS TALKS sowie die Filmreihe CINEMA AND HUMAN RIGHTS des Forschungszentrums Menschenrechte finden seit 2009 in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrecht statt.

Link zum Forschungszentrum Menschenrechte: http://human-rights.univie.ac.at
 

Erstes Internationales Menschenrechtesymposium 2017

Das internationale Menschenrechtesymposium findet von 9. bis 12. November 2017, organisiert von der Bewusstseinsregion Mauthausen – Gusen – St. Georgen, das erste Mal statt. Im Rahmen des Symposiums soll bewusst gemacht werden, wie Menschenrechte entstanden sind und welche Inhalte und Themen sie umfassen, wie sie gelebt werden und wo sie gefährdet sind.

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Ort: 
Mauthausen – Gusen – St.Georgen

HUMAN RIGHTS TALK: Gewalt im Netz – Altes Phänomen in neuem Gewand?

Sandra Breiteneder (Bundeskanzleramt), Jelena Gučanin (Journalistin), Barbara Unterlerchner (ZARA), Dina Nachbaur (Weisser Ring) und Maria Windhager (Rechtsanwältin), diskutieren, was der Begriff Cyber-Gewalt genau umfasst, wer diese Gewalt beeinflusst und wie Regierungen, Schulen, Arbeitgeber und Individuen mit diesem Phänomen umgehen und sicherstellen können, dass Frauen und Mädchen sich und ihre Ansichten in einer sicheren Online-Umgebung ausdrücken können.

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Ort: 
Dachgeschoß des Juridicums (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Klein aber oho: Können KleinbäuerInnen die Welt ernähren?

Auch 10 Jahre nach der großen Nahrungskrise von 2007/08 reißen die Nachrichten über Hungersnöte nicht ab. Obwohl Kleinbäuerinnen und Kleinbauern einen überproportional großen Anteil der Nahrungsmittelproduktion weltweit beitragen, sind sie die am meisten von Menschenrechtsverletzungen wie Vertreibung, Landgrabbing, Hunger und Mangelernährung betroffene Bevölkerungsgruppe. Die Nahrungsmittelkrise 2007 wurde durch nicht nachhaltige Agrar- und Handelspolitik verursacht, die sich an Profitmaximierung, Wachstum und Industrialisierung orientiert.

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Ort: 
Dachgeschoß des Juridicums (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

HUMAN RIGHTS TALK: Community Policing und Grätzlpolizei – Bürgernah oder Bürgerwehr?

Human Rights Talk [Logo]

Die Einbindung der Bevölkerung in Polizeiarbeit ist ein umstrittenes Thema. Für die einen stellt sie einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung des Sicherheitsgefühls der EinwohnerInnen dar, eine Chance, Polizeiarbeit demokratischer und partizipativer zu gestalten. Für andere hingegen bedeutet es die Aufweichung des staatlichen Gewaltmonopols, die Denunziantentum und Bürgerwehrtendenzen befördert. Welche menschrechtlichen Perspektiven und Überlegungen sind für die Umsetzung von "Community Policing" - Strategien relevant und wie können digitale Lösungen diese befördern?

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Ort: 
Dachgeschoß Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Cinema and Human Rights | The Revolution Won't Be Televised

(c) The Revolution Won't Be Televised

Y'en a marre – „Wir haben genug!“ ist eine Jugendprotestbewegung deren Einfluss weit über Senegal hinaus reicht. Rap-Musik und Jugendkultur stehen im Mittelpunkt dieser Bewegung gegen den ehemaligen Präsidenten Abdoulaye Wade und dienen als mächtige Stimmen gegen ein korruptes politisches System.

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Ort: 
Schikaneder (Margaretenstraße 22-24, 1040 Vienna)

Cinema and Human Rights | Black Code

Szene aus dem Film Black Code

Basierend auf Ronald Deiberts gleichnamigem Buch folgt Nicholas de Penciers „Black Code“ den Internet Schnüffler der in Toronto ansässigen Gruppe „Citizen Lab“, welche die Welt bereisen um die beispiellosen Dimensionen der globalen digitalen Spionage zu enthüllen und um aufzuzeigen, wie Regierungen das Internet steuern, kontrollieren und manipulieren, um ihre Bürger und Bürgerinnen zu zensieren und zu überwachen.

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Ort: 
Top Kino (Rahlgasse 1, 1060 Wien)

Beratung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in den Bereichen Governance, Menschenrechte und Friedensförderung

2016 gewann das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte die Ausschreibung für einen Rahmenvertrag mit der Austrian Development Agency (ADA), der zum Ziel hat Menschenrechte, Demokratie und Gute Regierungsführung sowie Friedensförderung und Konfliktprävention in der inhaltlichen und strukturellen Arbeit der ADA und des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA) weiter zu verankern und zu entwickeln.

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