Digital Rights

Unter dem übergreifenden Titel "Informationsgesellschaft" werden am BIM derzeit Stellungnahmen und Studien zum Thema Datenschutz erarbeitet.

Datenschutzfragen haben über die letzten Jahre zunehmend an Bedeutung gewonnen und finden sich in unterschiedlichen menschenrechtlich relevanten Bereichen wieder – etwa als zusätzliche Herausforderung von Maßnahmen zur Bekämpfung von Menschenhandel oder in Datenerhebungen zur besseren Erfassung von Diskriminierungen.

Zudem ist Datenschutz eines der Themen des Mulit Annual Framework der Europäischen Grundrechteagentur und wird vom BIM im Rahmen von FRALEX bearbeitet.

Prüfung der Vorratsdatenspeicherung auf Verfassungsmäßigkeit

Christof Tschohl, externer Datenschutzexperte des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte, hat gestern, 12. Juni, in einer öffentlichen mündlichen Verhandlung vor dem VfGH für die Aufhebung der gesetzlichen Bestimmungen plädiert, mit denen die vom EuGH kürzlich für nichtig erklärte EU-Vorratsdatenspeicherungs-Richtlinie in Österreich umgesetzt wurde.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link.

"Von Jägern, Sammlern und Piraten": Datenschutz - Neue Medien und Technologien in der Europäischen Union

Die Europa-Tagung am 27.-28. September 2012 behandelte mit großer Bandbreite dringende Fragestellungen zum Datenschutz in Europa. Im Fokus standen dabei insbesondere die jüngsten Vorschläge der Europäischen Kommission für einen neuen europäischen Datenschutz-Rechtsrahmen sowie die Themenkreise Soziale Medien/Netzwerke (Web 2.0) und die Problematik der Vorratsdatenspeicherung.

„Von Jägern, Sammlern und Piraten“ Datenschutz, Neue Medien und Technologien in der Europäischen Union

Das Karl-Renner-Institut und das Institut für Europarecht, Internationales Recht und Rechtsvergleichung der Universität Wien sowie das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte und die Österreichische Datenschutzkommission laden ein zur

Europa-Tagung

VON JÄGERN, SAMMLERN UND PIRATEN:
DATENSCHUTZ, NEUE MEDIEN UND TECHNOLOGIEN IN DER EUROPÄISCHEN UNION

Ort: 
Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien

Erfolgreiches Datenschutz-Twinning-Projekt trägt zur Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit Montenegro bei

Am 28. Juni 2012 fand in Podgorica die Abschlussveranstaltung des Twinning-Projektes „Implementation of personal data protection strategy“ unter Mitwirkung von hochrangigen DatenschutzexpertInnen und DiplomatInnen aus Österreich und Slowenien, von VertreterInnen der EU-Delegation, der ProjektpartnerInnen und -beteiligten sowie von montenegrinischen ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen statt.

DatenschutzexpertInnen aus Montenegro für Twinning Study Visit in Wien

DatenschutzexpertInnen aus Montenegro, Österreich und Deutschland

Vom 6. bis 8. Juli 2011 konnte das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte in Kooperation mit der Österreichischen Datenschutzkommission (DSK) eine 10-köpfige Datenschutz-Delegation aus Montenegro in Wien empfangen.
Dabei wurde praxisnah über die umfangreiche Tätigkeit der DSK informiert, mit hochrangigen DatenschutzexpertInnen zu aktuellen Themen angeregt diskutiert und das Themenfeld Datenschutz und Menschenrechte besprochen.

Erste Open Government Data Konferenz in Österreich

Open Government Data Konferenz 2011Mit "Open Government Data" bezeichnet man das Öffnen von nicht-personenbezogenen Datenbeständen seitens öffentlicher Stellen zur Wiederverwendung durch BürgerInnen, Wirtschaft oder Wissenschaft. Dieses junge Thema steht für Offenheit, Transparenz und Kreativität und erfreut sich in Österreich steigender Beachtung, so hat die Stadt Wien im Mai 2011 die ersten Open Government Anwendungen zugänglich gemacht (http://data.wien.gv.at/). Auch in Linz laufen bereits erste konkrete Projekte (http://www.linz.at/leben/55497.asp)

Twinning-Projektstart: Aufbau Datenschutzbehörde in Montenegro

Am 7. und 8. Februar 2011 fand in Podgorica eine Projektauftaktveranstaltung unter Mitwirkung von hochrangigen DatenschutzexpertInnen aus Österreich und Slowenien, von VertreterInnen der EU-Delegation und der diplomatischen Vertretungen von Österreich und Slowenien, der ProjektpartnerInnen und –beteiligten sowie von montenegrinischen ExpertInnen und Entscheidungs-trägerInnen statt.

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