Umsetzung des Twinning-Projekts in Aserbaidschan startet

Am 30. Juni 2020 gab die Delegation der Europäischen Union in Aserbaidschan bekannt, dass litauische Institutionen gemeinsam mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte den Auftrag erhalten, das EU Twinning-Projekt „Stärkung der Kapazitäten staatlicher Einrichtungen und lokaler Anlaufstellen zur Gewährleistung von Sicherheit und Unterstützung für Betroffene häuslicher Gewalt“ umzusetzen.

In diesem Projekt ist das litauische Sozial- und Arbeitsministerium die leitende Institution und wird mit der Universität Vilnius, dem litauischen Rechtsinstitut, welches dem Justizministerium unterliegt, dem Europäischen Sozialfonds und dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte zusammenarbeiten.

Das allgemeine Ziel des Projekts besteht darin, die Kapazitäten der staatlichen Einrichtungen und der lokalen Anlaufstellen in Aserbaidschan zu stärken, um den von häuslicher Gewalt Betroffenen Sicherheit und Unterstützung zu bieten, Netzwerke zu entwickeln und die interinstitutionelle Zusammenarbeit zu verbessern. Dazu sollen für Sozialarbeiter*innen, Richter*innen und Journalist*innen Fachschulungen über den Umgang mit häuslicher Gewalt angeboten und eine Sensibilisierungskampagne zu den Themen Gleichstellung der Geschlechter, Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt durchgeführt werden.

Projektbudget: 1 Million EUR, voraussichtliche Dauer: 14 Monate.

Unter Berücksichtigung der durch die COVID-19 Pandemie verursachten Mobilitätsbeschränkungen ist der Start des Projekts ab dem 1. September 2020 vorgesehen, nähere Infos können Sie in Kürze unserer Homepage entnehmen.