Das BIM und die Österreichische Liga für Menschenrechte

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Die Österreichische Liga für Menschenrechte ist die älteste Menschenrechtsorganisation Österreichs. Sie ist von den Grundsätzen der Humanität geleitet und strebt die Herbeiführung sozialer Gerechtigkeit und Völkerverständigung an. Das BIM verbindet eine lange gemeinsame Geschichte mit der Liga: Hannes Tretter war viele Jahre lang für das BIM im Liga-Vorstand tätig, 2016 hat Patricia Hladschik diese Funktion übernommen. Es ist uns sehr wichtig, unsere Expertise in die Arbeit der Liga einzubringen und damit die Menschenrechte auch in Österreich immer wieder in Erinnerung zu rufen.

Die Österreichische Liga für Menschenrechte präsentiert jährlich anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte ihren Menschenrechtsbefund. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten diverser NGOs weist sie darin auf Verstöße gegen die Menschenrechte hin, zeigt Lücken im System auf und formuliert Empfehlungen und Forderungen für mehr Menschlichkeit an die österreichische Bundesregierung

Für den Menschenrechtsbefund 2016 hat BIM Expertin Sabine Mandl einen Beitrag zum Thema „Gewalt gegen Frauen – ein vielschichtiges und oft unerkanntes Phänomen: Frauenrechtliche Standards“ verfasst.

In der Ausgabe 2/2016 der Liga-Zeitung hat BIM Expertin Gerrit Zach die Arbeit des Teams Menschenwürde und öffentliche Sicherheit dargestellt. Sie beschreibt, wie Forschungsprojekte am BIM dazu beitragen, „Beschuldigtenrechten“ mehr Augenmerk zu schenken und die Situation von Menschen in Haft zu verbessern.

Am 10. Dezember vergibt die Liga traditionell ihren Menschenrechtspreis. 2016 wurden Richard und Sieglinde Wadani für ihren unermüdlichen Kampf für die Rehabilitierung der Deserteure aus der deutschen Wehrmacht als Opfer des NS-Regimes ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Filmfestivals „this human world“ statt, das in Kooperation mit dem BIM stattfindet.

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