1958 bis 1968: Konstruktion einer neuen österreichischen Identität

Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Österreich vor der Herausforderung, "Nationbuilding" zu betreiben: Der Deutschnationalismus, der in der Zwischenkriegszeit die Politik geprägt hatte, war diskreditiert, der "Opfer-Mythos" verlangte die Konstruktion einer neuen österreichischen Identität und die Abgrenzung von Deutschland.

"Landschaft“, "kulturelles Erbe" (Bauwerke, Musik und Hochkultur) und der habsburgische Mythos, die Verbindung von Tradition (Volkskultur) und Moderne (Kraftwerk Kaprun, Demokratie) und schließlich Sport bildeten dabei den Grundstock des österreichischen Nationalstolzes.

Vierseiter mit Einführung in das Jahrzehnt, Arbeitsaufgaben und weiterführenden Links:
1958 bis 1968: Konstruktion einer neuen österreichischen Identität [Webversion in niedriger Auflösung, pdf, 314 KB]
1958 bis 1988: Konstruktion einer neuen österreichischen Identität [Printqualität in hoher Auflösung, pdf, 4,7 MB]

Themenschwerpunkt Identität
Das Heft polis aktuell 5/2018 Politische Bildung im Lehrplan GSK/PB Sek I (2016). Handreichung für die 7. Schulstufe. legt den Fokus ebenfalls auf Fragen der Identität. In den Blick genommen werden sowohl die individuelle Ebene als auch die österreichische und europäische Identität.

Zentrum polis begleitet das Projekt oesterreich1918plus des Bildungsministeriums mit modular aufgebauten Themenpaketen: Monatlich wird ein Jahrzehnt von 1918 bis 2018 in den Blick genommen und ein prägender Aspekt aus historisch-politischer Perspektive betrachtet. Ein Vierseiter führt in das Jahrzehnt ein und gibt didaktische Impulse für die Umsetzung des Themas im Unterricht. Eine dazu passende Publikation aus dem breiten Repertoire von Zentrum polis wird zur weiterführenden Bearbeitung aktualisiert zur Verfügung gestellt.

Alle Themenschwerpunkte des Jahres: Zehn Jahrzehnte – zehn Themen