Antidiskriminierung, Diversität und Asyl

Internationaler Tag gegen Rassismus - 21. März

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus zeigt das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte auf, wie Staudämme und Rassismus zusammenhängen, welche Rolle einige Mitgliedstaaten der EU dabei spielen und warum die Einführung von strengeren Bestimmungen zum Schutze indigener Rechte notwendig ist. Der Internationale Tag gegen Rassismus geht auf den 21. März 1960 zurück. An diesem Tag eröffnete die südafrikanische Polizei während einer friedlichen Demonstration gegen die diskriminierenden Passgesetze des Apartheid-Regimes das Feuer und tötete 69 DemonstrantInnen (Massaker von Sharpeville). Infolgedessen kam es nicht nur zu einer Verurteilung der Apartheid-Politik in Südafrika durch die internationale Gemeinschaft, es wurde auch die Notwendigkeit der Entwicklung eines internationalen Menschenrechtsinstruments zum Schutz gegen rassistischer Diskriminierung immer deutlicher.

Auftaktveranstaltung des Twinning-Projekts gegen Homophobie und Transphobie in Kosovo

RednerInnen bei der Veranstaltung (v.l.n.r. Juha Rumpunen, Fiona Steinert, Petrit Selimi, Christof Stock)

Am 15. Mai 2014 fand die Auftaktveranstaltung des Twinning-Projekts gegen Homophobie und Transphobie in Pristina statt. Die Veranstaltung wurde vom kosovarischen Büro für Good Governance in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte und dem finnischen Institut für Gesundheit und Wohlfahrt organisiert.

ASSESS - Die Integration von besonders vulnerablen MigrantInnengruppen

Im Rahmen dieses Projektes wird die Effektivität von Integrationsmaßnahmen für drei besonders vulnerable Gruppen von MigrantInnen – Frauen, Kinder und Opfer von Menschenhandel – untersucht. Dadurch sollen die Stärken und Schwächen in der Anwendung der EU Common Basic Principles on Migrant Integration hinsichtlich der Integration von vulnerablen MigrantInnegruppen identifiziert werden. Außerdem soll durch das Projekt der Austausch von bewährten Praktiken zwischen EU Ländern mit unterschiedlichen Migrationsmustern, Regelwerken und Erfahrungswerten angeregt werden.

HUMAN RIGHTS TALK: Opfer von Gewalt als Asylsuchende in Österreich

Im Leben von Flüchtlingen bedeutet erlittene Folter eine einschneidende Zäsur. Die während der Folter erfahrene Machtlosigkeit kann zu tiefgreifenden psychischen Veränderungen führen, die das gewohnte Leben, seine Werthaltungen und Einstellungen in Frage stellen. Unter Folter erlittene Traumata wirken somit weit über die Dauer der unmittelbar lebensbedrohlichen Ereignisse hinaus.

Details
Ort: 
Aula des Universitätscampus Altes AKH, 1. Hof, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien

CSR & Human Resources: 1. Global Compact General Meeting 2013

„CSR – HR = PR“ Diese Formel bringt die Relevanz der Personalfrage für eine ganzheitliche CSR-Strategie auf den Punkt. Das 1. Global Compact General Meeting am 20. Februar 2013 steht unter dem Motto eines der Schwerpunktthemen für dieses Jahr, CSR und Human Resources. Mit einer Keynote von Elaine Cohen (internationale Expertin zum Thema), und Diskussion an Thementischen u.a. zu „Human Resources und Menschenrechte“, geleitet von Astrid Steinkellner (BIM).

Ort: 
Oesterreichische Kontrollbank (OeKB), Reitersaal, Strauchgasse 3, 1010 Wien

Cinema and Human Rights: The Grapes of Wrath

GRAPES OF WRATH spielt in den dreißiger Jahren in der Dust Bowl, Oklahoma: Das ganze Land steckt in der Wirtschaftskrise. Auch die Farmer-Familie Joad bekommt die Folgen der Depression mit aller Härte zu spüren. Als sie in der Dust Bowl aufgrund einer längeren Dürre kein Auskommen mehr haben, machen sie sich auf den Weg nach Kalifornien, um dort ein neues, besseres Zuhause zu finden. In Kalifornien erwarten die Familie statt der erhofften gut bezahlten Arbeit jedoch wirtschaftliche Ausbeutung, Hunger und Anfeindung durch die ansässige Bevölkerung. Der Film basiert auf einer Novelle von John Steinbeck.

Ort: 
TOPKINO, Rahlgasse 1, 1060 Wien

ClimMig Konferenz

Die Konferenz zum Thema "Human Rights, Environmental Change, Migration and Displacement" wird vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte in Zusammenarbeit mit dem Institute for Sustainable Development and International Relations (IDDRI), Paris, organisiert.
Sie findet im Kontext des ClimMig Projekts, eines vom österreichischen Klima- und Energiefonds finanzierten Forschungsprojektes, statt. Details zur Konferenz und zum Projekt finden sich auf der Webseite (in Englisch) www.humanrights.at/climmig.

Ort: 
Sensengasse 3, 1090 Wien, Räumlichkeiten der Österreichischen Forschungsstiftung für internationale Entwicklung (ÖFSE).

Auslieferung in Strafsachen: Praktische Fragen des Verfahrens – Bedeutung von Asyl - grundrechtskonformes Vorgehen

Das Seminar, welches am 23. April 2012 im Wiener Justizpalast stattfindet, soll praktische Problemfelder im Zusammenhang mit Auslieferungsentscheidungen in Strafsachen darstellen und Wege aufzeigen, um inhaltliche Divergenzen zu Asylverfahren zu vermeiden.

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