Antidiskriminierung, Diversität und Asyl

Menschen mit Behinderungen auf der Flucht

Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3.12.2016 legen wir einen besonderen Fokus auf die Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von Menschen mit Behinderungen, die geflüchtet sind und Schutz in Europa suchen.

Es gibt bislang nur wenige Studien, wie beispielsweise jene von der FRA (Fundamental Rights Agency), von Handicap International und Help Age International sowie der University of Sydney, die sich mit der spezifischen Situation von Menschen mit Behinderungen auf der Flucht auseinandersetzen.

Rechtlicher Schutz vor Diskriminierung in Südosteuropa (SEE)

Legal Protection Against Discrimination in South East Europe

Die Länder in SEE haben zumeist sehr umfassende Gesetze zur Bekämpfung von Diskriminierungen, die meisten dieser Gesetze entsprechen Großteils internationalen, Europarats- und EU-Standards. Aber genau wie in den meisten EU-Mitgliedstaaten ist das Bewusstsein für das Vorhandensein dieser Gesetze eher gering und die institutionellen Rahmenbedingungen sind ebenfalls nicht förderlich für die wirksame Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen.

Stärkung der Kapazitäten von Polizei und RichterInnen in Serbien für Anti-Diskriminierung

Training für PolizistInnen in Belgrad

Vom 10. bis 13. Mai 2016 fanden in Belgrad zwei Schulungen für VertreterInnen des serbischen Innenministeriums zur Stärkung der Kapazitäten für die Umsetzung von Anti-Diskriminierungprinzipien statt. Die zwei Module „Interkulturelle Kommunikation und Anti-Diskriminierung“ und „Leadership und Anti-Diskriminierung“ wurden für 15 PolizistInnen aus verschiedenen Polizeidirektionen des Innenministeriums konzipiert.

Vorlesung zu “Hassreden” an der Universität Belgrad

Hannes Tretter, wissenschaftlicher Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte

Am 1. März 2016 hielt der österreichische Projektleiter des derzeit vom BIM durchgeführten EU Twinning Projekts in Serbien, Univ. Prof. Dr. Hannes Tretter, eine Vorlesung zum Thema Redefreiheit und „Hassreden“ an der juristischen Fakultät der Universität Belgrad. Hannes Tretter ist wissenschaftlicher Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte in Wien und ein ausgewiesener Experte für Grund-  und Menschenrechte, öffentliches Recht und Völkerrecht. Die Vorlesung wurde in Kooperation mit Prof. Ivana Kristić von der juristischen Fakultät der Universität Belgrad organisiert.

Abschlussveranstaltung des Twinning-Projekts zur Stärkung des Büros des Ombudsmanns und seiner Regionalbüros in Mazedonien

Am 2. Februar 2016 fand im EU Infocentre in Skopje die Abschlussveranstaltung des Twinning Light-Projekts zur Stärkung des Büros des Ombudsmanns und seiner Regionalbüros statt. Die Veranstaltung wurde vom mazedonischen Büro des Ombudsmanns in Kooperation mit der österreichischen Volksanwaltschaft und dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte organisiert. Unter den RednerInnen waren Ixhet Memeti (Ombudsmann und Projektleiter, Mazedonien), Dr.in Gertrude Brinek (Volksanwältin und Projektleiterin, Österreich), Aivo Orav (EU-Botschafter in Mazedonien), Renate Kobler (Österreichische Botschafterin in Mazedonien) sowie Dr. Peter Kastner (Experte der Volksanwaltschaft, Österreich).

Auftaktveranstaltung des Twinning-Projekts zur Stärkung von Menschenrechten und Anti-Diskriminierung in Serbien

Nataša Šimšić, Brankica Janković, Suzana Paunović, Oskar Benedikt, Johannes Eigner, Mateja Norčič Štamcar

Am Vorabend der Verabschiedung von Serbiens Aktionsplan zu Kapitel 23 wurde ein neues Twinning-Projekt zur Förderung von Menschenrechten und Toleranz in Serbien offiziell gestartet. Die Auftaktveranstaltung fand am 19. Oktober 2015 im „Klub Poslanika“ in Belgrad statt.

HUMAN RIGHTS TALK: Ist die gemeinsame Asylpolitik der EU gescheitert?

Seit Jahren ringt die EU um ein gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS). Bis Mitte Juli diesen Jahres hätten alle Richtlinien von GEAS umgesetzt werden sollen, um Schutzsuchenden europaweit die gleichen Mindestbedingungen bei der Aufnahme und Versorgung, beim Zugang zum Asylverfahren und bei den Asylentscheidungen zu gewährleisten. Die Realität schaut eklatant anders aus, Europa steckt in einer schweren Krise ihrer Flüchtlingspolitik.

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Ort: 
Dachgeschoß Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Integrationsland Österreich? - Die Politik des Staatssekretariats für Integration (2011-2013)

Am Donnerstag, 1. Oktober 2015 werden in der Aula am Campus Projektpräsentationen zum Thema "Governing Integration" von Oliver Gruber und Sieglinde Rosenberger (INEX Research Group, Universität Wien) vorgestellt.

Anschließend findet eine Podiumsdiskussion mit folgenden RednerInnen statt:

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Ort: 
Aula des Universitätscampus Altes AKH (1. Hof, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien)

Charting the Charter - Gleichbehandlungsstellen und Grundrechte in der EU

Katrin Wladasch, BIM Wissenschaftlerin während eine Präsentation zum Inhalt der Charta

Von 16. bis 17. Juni 2015 veranstaltete Equinet die Konferenz ’Charting the Charter: Gleichbehandlungsstellen und Grundrechte in der EU' um einen Austausch zwischen Gleichbehandlungsstellen und nationalen sowie europäischen Interessenvertretern über die Rolle und Bedeutung der Charta für den Schutz der Grundrechte, Gleichberechtigung und die Bekämpfung von Diskriminierung zu ermöglichen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem praktischen Einsatz und dem Vorteil der Charta für Gleichbehandlungsstellen.

Auftaktveranstaltung des Twinning-Projekts zur Stärkung des Büros des Ombudsmanns und seiner Regionalbüros in Mazedonien

Podiumsgespräch während der Auftaktveranstaltung

Am 19. Mai 2015 fand im EU Infocentre in Skopje die Auftaktveranstaltung des Twinning Light-Projekts zur Stärkung des Büros des Ombudsmanns und seiner Regionalbüros statt. Die Veranstaltung wurde vom mazedonischen Büro des Ombudsmanns in Kooperation mit der österreichischen Volksanwaltschaft und dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte organisiert.

Unter den RednerInnen waren Ixhet Memeti (Ombudsmann und Projektleiter, Mazedonien), Dr.in Gertrude Brinek (Volksanwältin und Projektleiterin, Österreich), Aivo Orav (EU-Botschafter in Mazedonien), Gabriele Janezic (Konsulin, Österreichische Botschaft in Mazedonien) sowie Slavica Dimitrievska (Projektkoordinatorin, Büro des Ombudsmanns, Mazedonien).

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