Antidiskriminierung

Diskriminierung begegnet uns tagtäglich in allen Lebensbereichen: Der Angestellten, die sich von ihrem Vorgesetzten anzügliche Bemerkungen gefallen lassen muss. Der schwarzen Jugendlichen, die am Eingang zu einer Diskothek abgewiesen wird. Dem Fünfzigjährigen, der trotz seiner überdurchschnittlichen Qualifikationen keinen Job mehr bekommt. Der Rollstuhlfahrerin, die ihre Bankgeschäfte nicht erledigen kann, weil der Zugang zur Filiale nicht mit einer Rampe ausgestattet ist. Dem homosexuellen Lebensgefährten, der von der Mitversicherung ausgeschlossen ist.

Der derzeitige Fokus unserer Arbeit liegt auf europäischer und österreichischer Antidiskriminierungs- und Gleichbehandlungspolitik. Im Mittelpunkt stehen die Diskriminierungsgründe ethnische Zugehörigkeit und Religion. Wir setzen uns mit den rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen, struktureller und individueller Diskriminierung, dem öffentlichen Diskurs, der Rechtssprechung und Monitoringsystemen auseinander. Wir beschäftigen uns mit unterschiedlichen von Diskriminierung betroffenen Gruppen wie autochthonen, ethnischen oder religiösen Minderheiten, aber auch mit positiven Maßnahmen, Diversitätsstrategien und good practice Beispielen, die zur Erreichung von Chancengleichheit beitragen.

Ziel ist der Aufbau weiterführender Expertise für die Diskriminierungsgründe sexuelle Orientierung, Behinderung und Alter.

Human Rights and Vulnerability: Conceptualization, Contestation and Resilience

Im Rahmen des FRAME-Projektes wird Monika Mayrhofer am 05.04.2017 diesen Workshop über das Konzept der Vulnerabilität im Kontext der Menschenrechte mit einem Vortrag unterstützen. Ihre Präsentation beleuchtet den impliziten Rassismus und Sexismus des Vulnerabilitätsdiskurses im Menschenrechtskontext.

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Ort: 
Universität Utrecht, Domplein 29, 3512 JE Utrecht, Niederlande

Studienbesuch der serbischen Beauftragten für Chancengleichheit in Österreich

Die Delegation auf Besuch bei Landtagspräsidentin Dr. Bettina Vollath im Sitzungssaal des steirischen Landtags

Vom 7. bis 10. Februar 2017 begrüßte das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte eine Delegation von fünf Repräsentant_innen der Beauftragten für Chancengleichheit (CPE) unter der Leitung von Brankica Janković in Wien und Graz. Dieser Studienbesuch fand im Rahmen des laufenden Twinning-Projekts „Stärkung von Menschenrechten und Anti-Diskriminierung“  in Serbien statt.

Konferenz: Mind the Gap - Measuring (in)equality in Croatia

Am 28. und 29. November 2016 findet im Rahmen des Projektes “MIND THE GAP – Measuring (in)equality in Croatia“ eine internationale Konferenz statt. Ziel der Konferenz ist es, Erfahrungen über Good Practices hinsichtlich der Sammlung von Daten zum Thema Gleichstellung auszutauschen und Vor- und Nachteile unterschiedlicher Ansätze zur Datensammlung in diesem Bereich zu diskutieren. Monika Mayrhofer wird an dieser Konferenz mit einer Präsentation teilnehmen.

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Ort: 
Zagreb

Stärkung der Kapazitäten von Polizei und RichterInnen in Serbien für Anti-Diskriminierung

Training für PolizistInnen in Belgrad

Vom 10. bis 13. Mai 2016 fanden in Belgrad zwei Schulungen für VertreterInnen des serbischen Innenministeriums zur Stärkung der Kapazitäten für die Umsetzung von Anti-Diskriminierungprinzipien statt. Die zwei Module „Interkulturelle Kommunikation und Anti-Diskriminierung“ und „Leadership und Anti-Diskriminierung“ wurden für 15 PolizistInnen aus verschiedenen Polizeidirektionen des Innenministeriums konzipiert.

Abschlussveranstaltung des Twinning-Projekts gegen Homophobie und Transphobie im Kosovo

Abschlussveranstaltung

Am 1. April 2016 fand im Hotel Sirius in Pristina die Abschlussveranstaltung des Twinning-Projekts gegen Homophobie und Transphobie statt. Die Veranstaltung wurde vom kosovarischen Büro für Good Governance in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte und dem finnischen Institut für Gesundheit und Wohlfahrt organisiert.

Vorlesung zu “Hassreden” an der Universität Belgrad

Hannes Tretter, wissenschaftlicher Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte

Am 1. März 2016 hielt der österreichische Projektleiter des derzeit vom BIM durchgeführten EU Twinning Projekts in Serbien, Univ. Prof. Dr. Hannes Tretter, eine Vorlesung zum Thema Redefreiheit und „Hassreden“ an der juristischen Fakultät der Universität Belgrad. Hannes Tretter ist wissenschaftlicher Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte in Wien und ein ausgewiesener Experte für Grund-  und Menschenrechte, öffentliches Recht und Völkerrecht. Die Vorlesung wurde in Kooperation mit Prof. Ivana Kristić von der juristischen Fakultät der Universität Belgrad organisiert.

Abschlussveranstaltung des „Train-the-Trainers“- Programms im Kosovo

Equality Training Abschlussfeier

Am 23. Oktober 2015 fand in Pristina im Rahmen des EU Twinning-Projekts gegen Homophobie und Transphobie eine Abschlusszeremonie des TrainerInnenausbildungsprogramms zur Bewusstseinsbildung zu den Themen Anti-Diskriminierung und Gleichbehandlung mit Fokus auf LGBTI-Themen statt.

Der Veranstaltung ging ein zweitägiges Abschlusstraining voraus, das von der Trainingsexpertin Karin Bischof und dem Resident Twinning Adviser Dieter Schindlauer geleitet und den Rechtsexpertinnen  Johanna Hautakorpi (FIN) und Geraldine Scullion (N-IRL) unterstützt wurde.

Auftaktveranstaltung des Twinning-Projekts zur Stärkung von Menschenrechten und Anti-Diskriminierung in Serbien

Nataša Šimšić, Brankica Janković, Suzana Paunović, Oskar Benedikt, Johannes Eigner, Mateja Norčič Štamcar

Am Vorabend der Verabschiedung von Serbiens Aktionsplan zu Kapitel 23 wurde ein neues Twinning-Projekt zur Förderung von Menschenrechten und Toleranz in Serbien offiziell gestartet. Die Auftaktveranstaltung fand am 19. Oktober 2015 im „Klub Poslanika“ in Belgrad statt.

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