Diskriminierung begegnet uns tagtäglich in allen Lebensbereichen: Der Angestellten, die sich von ihrem Vorgesetzten anzügliche Bemerkungen gefallen lassen muss. Der schwarzen Jugendlichen, die am Eingang zu einer Diskothek abgewiesen wird. Dem Fünfzigjährigen, der trotz seiner überdurchschnittlichen Qualifikationen keinen Job mehr bekommt. Der Rollstuhlfahrerin, die ihre Bankgeschäfte nicht erledigen kann, weil der Zugang zur Filiale nicht mit einer Rampe ausgestattet ist. Dem homosexuellen Lebensgefährten, der von der Mitversicherung ausgeschlossen ist.
Der derzeitige Fokus unserer Arbeit liegt auf europäischer und österreichischer Antidiskriminierungs- und Gleichbehandlungspolitik. Im Mittelpunkt stehen die Diskriminierungsgründe ethnische Zugehörigkeit und Religion. Wir setzen uns mit den rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen, struktureller und individueller Diskriminierung, dem öffentlichen Diskurs, der Rechtssprechung und Monitoringsystemen auseinander. Wir beschäftigen uns mit unterschiedlichen von Diskriminierung betroffenen Gruppen wie autochthonen, ethnischen oder religiösen Minderheiten, aber auch mit positiven Maßnahmen, Diversitätsstrategien und good practice Beispielen, die zur Erreichung von Chancengleichheit beitragen.
Ziel ist der Aufbau weiterführender Expertise für die Diskriminierungsgründe sexuelle Orientierung, Behinderung und Alter.
Im Rahmen des HUMAN RIGHTS TALK am 29. März 2012 mit dem Thema: „Monitoring Racism.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe HUMAN RIGHTS TALKS findet am 29. März 2012 um 19:00 in der Diplomatischen Akademie Wien die Veranstaltung HUMAN RIGHTS TALK: Monitoring Racism - Datensammlung und Monitoring als zentrale Instrumente zur Bekämpfung von Rassismus statt.
Am 24.01.2012 fand die Auftaktveranstaltung des Twinning Projekts “ Etablierung eines umfassenden Systems für den Schutz vor Diskriminierung“ in Zagreb in den Räumlichkeiten des kroatischen Parlaments statt. Unter anderen hielten Botschafter Paul Vandoren, Leiter der EU Delegation in Kroatien, Josip Leko, Vizepräsident des kroatischen Parlaments, Jurica Malčić, Ombudsmann, Luka Mađerić, Leiter des Büros für Menschenrechte der Regierung der Republik Kroatien, Hannes Tretter, wissenschaftlicher Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte und österreichischer Projektleiter, sowie Barbara Liegl, Resident Twinning Adviser, eine Rede.
Mona Nicoara and Miruna Coca-Cozma / Romania, Switzerland, USA / 2011 / 93 mins / Romanian with English subtitles
Nach einer Begrüßung von Dirk Fassbender (Österreichische Vertretung der Europäischen Kommission) folgte ein Podiumsgespräch über die Inklusion von Menschen mit Behinderung in das europäische Bildungswesen.
Seminar für Hochschullehrer und Dozenten der Rechtswissenschaft
Der Grundsatz der Gleichheit zwischen Frauen und Männern ist seit der Unterzeichnung des Vertrages von Rom im Jahre 1957 Bestandteil des Gemeinschaftsrechts. Seitdem wurde eine beachtliche Zahl an Richtlinien hierzu erlassen. Diese umfassen Themengebiete wie die Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf, Gesundheitsschutz im Rahmen der Mutterschaft, Elternurlaub oder den Zugang zu Gütern und Dienstleistungen.