Aktuelle Publikationen

Rechtlicher Schutz vor Diskriminierung in Südosteuropa (SEE)

Legal Protection Against Discrimination in South East Europe

Die Länder in SEE haben zumeist sehr umfassende Gesetze zur Bekämpfung von Diskriminierungen, die meisten dieser Gesetze entsprechen Großteils internationalen, Europarats- und EU-Standards. Aber genau wie in den meisten EU-Mitgliedstaaten ist das Bewusstsein für das Vorhandensein dieser Gesetze eher gering und die institutionellen Rahmenbedingungen sind ebenfalls nicht förderlich für die wirksame Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen. Die Ergebnisse dieses Projektes finden Sie in dieser Studie.

Analysen des FRAME Projekts

FRAME Logo

Das EU Projekt FRAME untersucht als groß angelegtes Forschungsprojekt die EU internen und externen Politiken zur Förderung von Menschenrechten (MR) und erarbeitet Vorschläge zur Weiterentwicklung und Verbesserung dieser Politiken.  2014, 2015 und 2016 wurden unter Beteiligung des BIM eine Reihe von Analysen erstellt.

Die jüngsten Publikationen, die von ForscherInnen des BIM mitverfasst wurden, beschäftigen sich mit der Rolle von MR in der EU Politik gegenüber den Erweiterungsländern Serbien, Bosnien und Herzegowina und Türkei; der Wirksamkeit von EU Menschenrechts- und Demokratisierungsförderung in ausgewählten Ländern; dem Zugang zu Menschenrechts-Indikatoren und -Information für EU Bedienstete; sowie der Rolle von National Menschenrechtsinstitutionen.

Studie: A new asylum policy for Europe?! Opting for a rights-based approach

A new asylum policy for Europe

Die Studie „A new asylum policy for Europe?!“ wurde im Rahmen des Call4Europe über die Crowdfunding-Plattform respekt.net finanziert und gibt einen Überblick über internationale Schutzverpflichtungen, analysiert das EU Asylrechtssystem und seine Schwächen aus einer Menschenrechtsperspektive, präsentiert aktuelle Veränderungsvorschläge und gibt Empfehlungen für Schritte hin zu einer neuen Asylpolitik in und für Europa.

European Yearbook on Human Rights 2016

European Yearbook on Human Rights 2016

2015 war die Welt in Aufruhr. Die Krise in Syrien sowie das Schicksal tausender Flüchtlinge an den europäischen Grenzen und sowie in vielen europäischen Städten machten 2015 zu einem Jahr, in dem Menschenrechte wichtiger waren denn je zuvor.

In 31 Beiträgen von insgesamt 44 Autoren in 5 Sektionen erklärt und kontektualisiert das European Yearbook on Human Rights 2016 die wichtigsten menschenrechtlichen Entwicklungen des vergangenen Jahres. 

European Yearbook on Human Rights 2015

Herausgeber: Wolfgang Benedek / Florence Benoît-Rohmer / Matthias C. Kettemann / Benjamin Kneihs / Manfred Nowak

2014 war ein Jahr des Umschwungs und Kontroversen in Europa: Ein neues Parlament und eine neue Kommission wurden konstituiert. Das Gutachten 2/13 des Europäischen Gerichtshof zum EU Beitritt zur Europäischen Menschenrechtskonvention warf viele Fragen hinsichtlich Kohärenz und Zukunft des Schutz der Menschenrechte in Europa auf.

In 38 Beiträgen, von 61 AutorInnen verfasst, werden wesentliche Entwicklungen analysiert.

Minderjährige Asylsuchende und Flüchtlinge haben ein Recht auf Bildung in Österreich

Monika Mayrhofer vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte beschäftigt sich in diesem aktuellen ÖGfE-Policy Brief (28/2015) mit Hürden, Versäumnissen und Barrieren bei der Umsetzung von internationalen Menschenrechtsstandards und EU-Rechtsnormen. Das Recht auf Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht und ist in zahlreichen von Österreich ratifizierten, internationalen und europäischen Menschenrechtsdokumenten und -verträgen verankert. Trotz dieser rechtlichen Verpflichtungen gibt es in Österreich zahlreiche Versäumnisse und Barrieren, die dazu führen, dass Flüchtlingskindern und -jugendlichen der Zugang zu und damit das Recht auf Bildung erschwert wird.

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