Im Zuge der „Global Europe“ Strategie hat die Europäische Kommission eine neue Generation von bilateralen Handels- und Investitionsabkommen geschaffen. Diese Abkommen werden von Teilen der Zivilgesellschaft in der internationalen Diskussion stark kritisiert. Zu den Hauptkritikpunkten vieler NGOs zählen neben einer undemokratischen Gestaltung der Verhandlungsprozesse insbesondere die Nichtbeachtung internationaler Arbeits- und Sozialstandards.
Das BIM hat im Auftrag der Arbeiterkammer Wien nun eine Studie erstellt, die sich insbesondere mit der Gewährleistung von ArbeitnehmerInnenrechten und Sozialnormen in den Nachhaltigkeitskapiteln bilateraler Abkommen beschäftigt.
Manfred Nowak/Roland Schmidt, Extraordinary Renditions and the Protection of Human Rights, 2010, 188 pages
European Yearbook on Human Rights 10
(Hg.) Wolfgang Benedek, Florence
Benoît-Rohmer, Wolfram Karl, Manfred
Nowak, Matthias C. Kettemann
ISBN 978-3-7083-0688-9, 358 Seiten
Anleitung zur Umsetzung des Menschenrechtsansatzes in der OEZA
Das Handbuch Menschenrechte dient als praktische Anleitung zur Umsetzung des Menschenrechtsansatzes in der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und geht im Wesentlichen auf die in den Leitlinien definierten drei Ebenen Integration einer Menschenrechtsperspektive als Prinzip, Menschenrechte als Interventionssektor sowie Menschenrechte im politischen Dialog näher ein.
Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte freut sich bekannt zu geben, dass Dr. Khaled Hassine für seine Dissertation "Housing and Property Directorate/Claims Commission (HPD/CC), Eine Studie zur Modellwirkung von HPD/CC für den internationalen Eigentumsschutz Privater " mit dem Doc.Award 2009 ausgezeichnet wurde.

(Hg.) Heiner Bielefeldt, Volkmar Deile, Brigitte Hamm, Franz-Josef Hutter, Sabine Kurtenbach und Hannes Tretter
Jahrbuch Menschenrechte 2010
Im Oktober 2009 wurde eine neue Studie der FRA zum Thema Wohnsituation von Roma und Fahrenden in der Europäischen Union veröffentlicht. Den Studienergebnissen zu Folge sind Roma und Fahrende in der Europäischen Union nach wie vor mit massiven Benachteiligungen am privaten ebenso wie am sozialen Wohnungsmarkt konfrontiert.